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Donnerstag, 28. Mai 2015

Noch 2 Tage . . .

Neues vom Tracker

Wir sind überrascht: nach fünf Stunden Betrieb hatte unser Tracker erst 50 % seiner Energie verbraucht! Wir können uns also am Samstag die aufwändige manuelle Abfrage per Handy sparen und stattdessen den Tracker im 5-Minuten-Intervall automatisch melden lassen, wo er gerade ist.

Eine solche Meldung sieht zum Beispiel so aus:

lat:50.683867              Breiten-
long:7.188422                und Längengrad (hier zum Beispiel des Parkplatzes hinter der Schule)
speed:0.00                       aktuelle Geschwindigkeit des Trackers
T: 15/05/30 12:02                 Datum und Uhrzeit
bat:100%                                  Ladezustand des Akkus
http://maps.google.com/...                Link mit der genauen Lage

Wir müssen also nur den Link auf die Googlemaps-Seite anklicken und sehen die aktuelle Position in der Karte - solange der Tracker Netz und Akku hat.
So sieht der Himmel heute aus. Heute und Morgen wird es noch ein bisschen ungemütlich mit Regen und etwas Wind.
Wir hoffen am Samstag auf nicht zu starken Wind aus West und lockere Bewölkung, damit wir Bilder von den verschiedenen Wolkenschichten bekommen. Ganz ohne Wolken wäre es ja langweilig - zu dichte Bewölkung wäre schade.

Wir starten den Ballon übrigens auf jeden Fall - nur Sturm oder Orkan hätten uns gehindert.

Mittwoch, 27. Mai 2015

Noch 3 Tage . . . GPS-Tracker im Probelauf

Heute gibt es einen Probelauf des GPS-Trackers. Wir wollen wissen, ob die Batterie des Trackers ausreicht, um über mehrere Stunden im 5-Minuten-Takt seine Position an ein Handy zu senden.
Falls nicht, müssen wir uns noch überlegen, wie wir den Tracker von außen versorgen können.
Wenn der Tracker nämlich zu früh aufgibt, wird es schwierig, die Kapsel nach der Landung wiederzufinden.
Alternativ könnten wir auch ein längeres Sendeintervall wählen.
Allerdings wird es dann zum Rate- und Suchspiel, die Überreste zu bergen. In fünf Minuten kann der Ballon schon sehr weit fliegen, da wird der mögliche Absturzbereich ganz schon groß.

Ach ja: noch 3 Tage bis zum Start!
 
Und wir begrüßen herzlich die Leser und Leserinnen der Bonner-Rundschau 
und des Extra-Blattes in unserem Blog!

Dienstag, 26. Mai 2015

Noch 4 Tage . . .

Noch 4 Tage bis zum Start!

Wir freuen uns über die vielen Leser, die unseren Blog jetzt täglich besuchen.
Und schaut mal hier - wir haben sogar schon Pressemitteilungen:
http://www.rundschau-online.de/bonn/cjd-schule-koenigswinter-wetterballon-schwebt-30-000-meter-ueber-dem-drachenfels,15185502,30792818.html
http://www.extra-blatt.de/rag-vwp/docs/1112308/koenigswinter
Für Inhalte und Datenschutzverletzungen der angegebenen Seiten übernehmen wir keine Haftung.

Aufbau und Technik

Details zum Aufbau und zu den technischen Geräten

Kamera

Die Kamera ist eine Qumox SJ400 Actioncam. Sie ist etwa 6cm lang, 4 cm hoch und 3 cm dick.
Sie wiegt nur 60 g und kann in HD 1080P filmen.
Die vom Hersteller angegebene Auflösung von 12 Megapixel ist zwar optimistisch, jedoch ist die Qualität der Aufnahmen für uns ausreichend.
Leider ist der Akku der Kamera sehr klein, was eine Stromversorgung von außen für einen längeren Flug notwendig macht. Allerdings können wir durch ihre „Fischaugenlinse“ einen unglaublich großen Bereich gleichzeitig filmen und so hoffentlich tolle Bilder aus dem Rand der Atmosphäre einfangen.

GPS-Tracker

Der Tracker ist ein TK102 b. Er arbeitet wie ein normales Handy mit einer SIM-Karte, nur dass man mit ihm nicht telefonieren kann. Er kann aber SMS versenden. Der Tracker soll uns helfen, die Kapsel nach der Landung wiederzufinden. Mit einer eingebauten Antenne empfängt er ständig GPS-Signale und wertet diese aus.
Ruft man den Tracker nun mit einem Handy an, legt er automatisch auf und lässt die Mailbox einspringen. Der Tracker antwortet dem Anrufer automatisch mit einer SMS, die die aktuellen Koordinaten des Trackers, sowie seine Geschwindigkeit und seinen Batteriestand enthält.
Voraussetzung für den Betrieb des Trackers ist also Handynetz-Empfang. Zum Glück ist das Handynetz über Deutschland sehr dicht ausgebaut, so dass wir auf guten Empfang an der Landestelle hoffen können.

GPS-Logger

Der GPS Logger ist ein GT-730. Er sieht ein bisschen wie ein USB-Stick aus. Allerdings zeichnet er, sobald er eingeschaltet ist, ständig auf, wo er sich gerade befindet. Das macht er einmal in der Sekunde. Von diesen Datenpunkten kann er bis zu 256 000 speichern. Das entspräche über 70 h Laufzeit. Der Akku hält allerdings nur 18 Stunden – Das ist aber immer noch mehr als genug für unser Vorhaben.
Der Logger soll helfen, genau zu erkennen, an welchen Orten der Ballon unterwegs war und zu welcher Zeit wo welches Bild gemacht wurde. Vor allem soll er aber zeigen, wie hoch der Ballon auf seiner Reise zum Rand der Atmosphäre gekommen ist.

Akku  

Der Akku versorgt die Kamera mit Spannung und hat eine Kapazität von 2200 mAh. Er ist das schwerste elektrische Bauteil des gesamten Ballons.

Er liefert Spannungen zwischen 8,2 und 6,8 V und kann die Kamera so länger als 5 h am Stück mit genügend Energie versorgen.
Allerdings hat er neben seinem Gewicht drei Nachteile:
1. Er darf niemals kälter als 0°C werden
2. Er darf niemals weiter als bis auf 6,4 V entladen werden
3. Die Kamera darf nur mit konstanten 5 V Spannung betrieben werden

Zur Lösung des ersten Problems haben wir unsere Kapsel aus dem isolierenden Material Styropor gebaut und werden zusätzlich die Wärme der Schaltkreise nutzen. Zur Unterstützung wird eventuell noch ein Handwärmer mit in die Kapsel gelegt.

Spannungsregler 


Das zweite und dritte Problem lässt sich nur mit Hilfe von elektrischen Bauteilen lösen. Hierfür wurde ein Spannungsregler entwickelt und gebaut. Dieser Spannungsregler macht aus der variablen Spannung des Akkus immer konstante 5 V und gibt diese an die Kamera weiter. Gleichzeitig überwacht er ständig die Spannung des Akkus und trennt die Stromverbindung sobald der Akku zu leer wird. Dadurch schütz er den Akku vor einer sog. Tiefenentladung, die den Akku zerstören würde. Die Spannung, bei der der Regler abschalten soll, lässt sich vor dem Start einstellen.

Box / Kapsel 

Die Kapsel haben wir bereits gestern grob beschrieben.
Hier kommen die genauen Daten:
Die Box hat eine Grundfläche von 30 cm x 30 cm und ist ca. 30 cm hoch. Sie besteht aus 4 cm dicken Styroporwänden, die von außen mit neonpinker Farbe besprüht sind. Verklebt sind die Platten mit Styroporkleber. Die Fugen auf der Innenseite wurden zusätzlich mit Silikon abgedichtet. Die Kapsel ist an vier Schnüren aufgehängt, die eine Bruchlast von 196 N haben.



Fallschirm

Der Fallschirm ist ein Rundkappenfallschirm und hat mit der angehängten Kapsel vermutlich eine Sinkgeschwindigkeit von 6 m/s.

Er besteht aus einer Kappe aus Plastikfolie. Fliegengitter dient als Verbindung zwischen Fallschirmkappe und der Anschlussschnur.

Damit der Schirm nach der Landung gut sichtbar ist, ist das Fliegengitter neonpink lackiert.

Die Verbindungsschnur vom Fallschirm zur Kapsel soll eine Länge von 10 m haben, damit die Kapsel bei der Landung möglichst weit an den Boden kommt, selbst wenn der Fallschirm sich in einem Baum verfangen sollte. Dies erleichtert später die Bergung.

Montag, 25. Mai 2015

Wat fott es, es fott!

Sonntag, 24. Mai 2015

Noch 6 Tage . . .

Der Countdown läuft

Die Spannung und Vorfreude steigen: in sechs Tagen ist es soweit.
Alles ist fertig und trotzdem gibt es immer noch viel zu erledigen und zu bedenken.

Abermal der Reihe nach:

Die Box

Die Kapsel aus Styropor transportiert,
isoliert und schützt
die technischen Geräte
beim Flug und beim Aufprall.
Kamera, GPS-Logger, GPS-Tracker und
 Stromversorgung sind mit Klettbändern
im Inneren der Kapsel fixiert.
Die Styroporbox, die die technischen Geräte befördern wird, ist fast fertig. Es fehlt nur noch die Dichtung, die bei Schließen des Deckels die letzten Ritzen verschließt. 
Informationen zur technischen Ausstattung folgen diese Woche noch - versprochen!






Der Ballon

Gestern wurde der Ballon geliefert und liegt kühl und trocken im Keller. Auspacken werden wir ihn erst am Starttag. Das Risiko, die dünne Haut zu beschädigen ist uns zu groß, also üben wir uns in Geduld.

Checklisten

Letzten Donnerstag haben wir bei unserem regulären AG-Treffen die Checklisten für den Startaufbau besprochen und die ersten Aufgaben verteilt.




To Do

Zusätzlich liegt ab jetzt immer eine "Liste der letzten Erledigungen" in greifbarer Nähe: Was muss noch gekauft werden? Was muss Samstag früh von wem nach Königswinter gefahren werden? Mit wem müssen wir absprechen, dass der Sportplatz zugänglich ist, die Internetverbindung für den Tag steht und ein Klassenraum für die interessierten Eltern zur Verfügung steht?
Wir benötigen zum Beispiel eine große Plane, die windfest ausgelegt und abgefegt werden muss, damit die Ballonhaut nicht durch Steine verletzt wird. Wozu wir einen befüllten Wasserkanister, einen Trichter und eine Waage brauchen, werden im Laufe der Woche noch erklären.

Dienstag, 12. Mai 2015

Jappadappaduuuuu!


Heute morgen um 7:24 Uhr kam die ersehnte Mail mit der 

Flugverkehrskontrollfreigabe

 für unseren Wetterballon. 

Wir werden am 30.5.2015 starten!


Bis dahin ist noch einiges zu tun.
Eine Checkliste für den Starttag muss erstellt und der genaue Ablauf am Startplatz geprobt werden. Wenn der Ballon einmal in der Luft ist, können wir keine Kamera mehr einschalten, keine Batterien wechseln, keine Schnüre kontrollieren. Alles muss vorher gewissenhaft erledigt werden.
Vielleicht brauchen wir noch Ersatzteile für den Fall der Fälle.
Außerdem ist es jetzt an der Zeit, den eigentlichen Ballon und die Gasflasche für die Füllung zu bestellen.
Die Fahrer für die Rückholautos stehen bereits fest - vielen Dank!